Über den Autor

Name:

Edgar Seibel

 

 

Geburtsort :

Kubanka, ehem. UdSSR

 

 

Wohnort: 
Bayern, D.

 

 

Lieblingszitate:

,,Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt,

dass man sie ignoriert.''

( Aldous Huxley, britischer Schriftsteller, 1864-1963)

 

,,Es gibt immer mehr als einen Weg zum Ziel.''

(Wladimir Iljitsch Lenin, 1870-1924) 

 

 

Beruf :

Deutschsprachiger Buchautor (Essays, Novellen),

Völkerkundler,

Hobby-Anthropologe.

 

 

 

Qualifikationen:

 

Diplomträger der Deutschen Autoren-Akademie (Literarisches Schreiben),

Abschlusszertifikat - Text College München.

 

 

 

Interessen:

schreiben, denken, philosophieren, analysieren, Sport, spazieren, Musik, Bekannte, Bars, Kunst.

 

Na wessen Buch ist denn das da auf dem BILD  ''Volksgruppe Unbekannt'' von Edgar Seibel) Danke, Michael. 

Michael Miller (Leiter der Germans from Russia Heritage Collection) im Gespräch mit Ann Braaten, die auf dem Bild sich zu russlanddeutschen Textilien äußert; ein Teil des Kulturgutes. Germans from Russia Heritage Collection
 — in North Dakota., 19. 06. 14

 

RUSSLANDDEUTSCHE

- Wir sind ein Volk (Volksgruppe), doch WESHALB ? 

 

Um eine logische Antwort auf diese Frage zu bekommen müssen wir uns unweigerlich der Ethnologie und der Geschichte widmen. Der Wissenschaft. Lassen wir niemals aus den Augen, dass Wissenschaft NIEMALS sich von aktuellen politischen Ereignissen beeinflussen lassen darf, sie muss immer korrekt bleiben und nicht ins Ideologische oder Fremdenfeindliche überfließen, also zu einem politischen Instrument mutieren!
Es ist Fakt, dass Russlanddeutsche Nachkommen deutscher Siedler sind, es ist Fakt, dass Russlanddeutsche deutscher Abstammung sind. Es ist nicht Fakt, dass ein ehem. Sowjetbürger deutscher Abstammung zwangsweise deutsche Kultur in sich trägt. Aber dazu gleich mehr. 
Mit ''Russlanddeutsche'' meint man nicht Russland, sondern - auf die Geschichte bezogen - das Gebiet des Russischen Kaiserreiches! Unter diesen Sammelbegriff fallen demnach alle ethnischen Deutschen dieses Territoriums (Ukraine, Moldawien, Weißrussland, Baltische Staaten, Kaukasus-Republiken, einschließlich zentralasiatische Staaten. Man berücktsichtigt die Staaten, in denen die Deutschen als eine Masse gelebt hat, aber auch Orte und Staaten in die sie deportiert worden ist). 
Es ist erwiesen und eindeutig, dass beispielsweise Schwarzmeerdeutsche andere Brauchtümer an den Tag legten als Wolgadeutsche, es ist erwiesen, dass die Russlanddeutschen eine Mischung aus Menschen und Stämmen aus dem gesamten deutschsprachigen Gebiete Europas stammen (mit all den dazu gehörenden Mundarten). So floß auch schweizerisches und österreichisches, ja auch preußisches Blut in die Deutschen Russlands (des Russischen Reichs) mit ein. 
Dennoch ist es doch Fakt, dass sie die deutsche Sprache verwendeten und verwenden, es ist Tatsache, dass sie exakt den Stämmen entstammen aus denen sich noch heute der Deutsche Bürger schlechthin zusammensetzt. Dialekte waren stets Gang und Gäbe, doch Hochdeutsch wurde an den Schulen gelehrt, nicht die Mundarten. Soviel aber nur zur Sprache. Was ist mit der Kultur? Jawohl, es entwickelten sich ''Kulturen'', wie bereits angedeutet. 
Wir sollten nun nicht außer Acht lassen, dass Russland bzw. die Sowjetunion keine Nationalität wie etwa ''Schwarzmeerdeutscher'' anerkannte, sondern ausschließlich die Bezeichnung ''Deutscher'' . Genau so sah es mit dem Wolga - oder Bessarabiendeutschen aus. Auch die Menschen selbst fühlten sich durch ihre gemeinsame Herkunft (Westen, deutsche Sprache, deutsche Namen, eine von der slawischen sich unterscheidende Kultur) einander näher als den übrigen Völkerschaften. Auch die Religion (Katholisch, Evangelisch) war bevorzugt nur unter ''den Deutschstämmigen'' verbreitet! 
Mit Stalin waren alle Deutschstämmigen als die Nazibrut gebrandmarkt. Dieses Leid schweißte mehr zusammen als wir uns vorstellen könnten, doch das Ausleben der Brauchtümer und der Sprache geriet durch den Krieg in Verbot. Mit der Zeit wurde nur noch der deutsche Nachname und das deutsche bzw teilsdeutsche Blut ein Tor zur Verbundenheit, die dennoch bestand. ,,A nash!'' hört man sie heute noch rufen, wenn ein Russlanddeutscher einem aus der UdSSR Stammenden mit deutschem Namen begegnet. 
Auch wenn ein deutschstämmiger Mensch noch so sehr Russe sein wollte, konnte er schon allein durch seinen deutschen Nachnamen diesen Traum vergessen. Er war und blieb ein Abtrünniger. Wieder ließ es ihn verstehen, dass er ''der Fremde, der Deutsche'' war und ist. Zudem war in den Sowjetausweisen die Nationalität bzw. die Ethnizität eines jeden Sowjetbürgers eingetragen worden. Ebenso fand sich dieser ''rassistische'' Eintrag auch in Militärausweisen und den Geburtsscheinen! Nein, seine Abstammung konnte unser Russlanddeutscher nicht verbergen. Doch natürlich müssen wir uns eingestehen, dass so manch ein Russlanddeutscher seine ''Kultur'' verloren hat, nach so langer Zeit der Unterdrückung, Diskriminierung, dem kommunistischen Regime, geprägt durch mehr kommunistische als gar russische Kultur (Ähnliches - DDR). 
Was ist er heute? 
Ohne Zweifel ''Russlanddeutscher''. Die deutschen Stämme des russischen Reichs haben sich in ihm vereint, hier und da sogar russische in sich aufgenommen. Dadurch, dass er gezwungen war, anders um sein Überleben zu kämpfen als der Russe auf russischem Boden (bzw. dem ukrainischen oder gar kasachischen), entwickelte er wieder ''Eigentümlichkeiten''. In der Mehrheit unterscheidet er sich von dem Russen, von dem Kasachen, aber auch dem heutigen Deutschen. 
Was soll er tun?
Will der Russlanddeutsche ''Back to the rules'', dann sollte er nach Deutschland abwandern und versuchen sich zu assimilieren, einfach in das Blut des heutigen Deutschen abtauchen, was ja das Blut seiner Ahnen ist. Will er Russe sein, muss er sich noch stärker um eine Assimilierung kümmern, da der Russe in seiner Mehrheit mehr auf den Nachnamen und das Blut als auf Kultur schaut! Er müsste sich bestenfalls mit einer oder einem Einheimischen vermischen. Es ist und bleibt jedoch Fakt, dass der Russlanddeutsche eigene Mentalitätszüge - in seiner Mehrheit - hervorgebracht hat. Wir reden hier von einer ''Subgruppe' (die natürlich auch versuchen kann, sich als solche in Deutschland oder Russland zu behaupten. Übrigens: Es gibt immer zum einen 1. die materielle Integration eines Menschen (finanzielle Absicherung, Wohlergehen als Mensch, und 2. die nationale Integration, die ''eigentliche'' Integration (= die Aufnahme des Zugezogenen als ein fester Bestandteil der Nation). Als Beispiel einer Subgruppe bringe ich die Moldawier ins Spiel, die in ihrer absoluten Mehrheit von den Rumänen abstammen, ja ihr Land zu Rumänien gehörte. Die Moldawier brachten jedoch noch vor ihrer ''Abspaltung'' einen eigenständigen Dialekt ans Tageslicht, eigene Mentalitätszüge ebenfalls.

 

- Edgar Seibel, 09. 07. 2014

 

 

Russlanddeutsche - Ein Recht auf autonome Republik !
 

Zahlen und Russisches Nationalitätenrecht sprechen noch immer dafür.

- 1,5 Millionen Deutsche der gesamten UdSSR wurden nach Asien zwangsumgesiedelt, schätzungsweise endeten diese Repressalien für 300.000 Menschen tödlich. Erst seit 1972 (!) konnten die ethnischen Deutschen wieder alle Rechte, die die sowjetische Verfassung ihren Bürgern gewährte, genießen. Mit der Ausnahme nationaler Sonderrechte. Nach der russischen Volkszählung im Jahre 2010 beherbergt die Föderation noch 394.138 Deutschstämmige. Was tun? Sollte eine neue Teilrepublik innerhalb dieses Staates errichtet werden? Mein Großvater pflegte immer zu schimpfen: ,,Die Altaier mit ihren 60.000 Mann haben eine eigene Republik bekommen (Hochaltai, russ. Gorny Altaj), und wir Deutschen ... Mir krochte gor nichts!" Es stimmt. Mit einer Zahl von 71.000 haben die Chakassen, mit 147.000 die Kalmücken, mit 186.200 die Inguschen, mit 327.000 die Komi oder mit 353.000 die Burjaten eigene Republiken erhalten. Und die Liste geht noch viel weiter. 
Das, was die umher getriebenen Russlanddeutschen aber letztendlich nach dem Zerfall der Sowjetunion bekamen, sind autonome Landkreise, wie wir es von der Volksgruppe der Korjaken (7.900) oder den Dolganen mit gerade mal 5100 Seelen kennen. Die deutschen Kreise sind der Nationalkreis Galbstadt in meiner Geburtsregion Altai sowie der Deutsche Nationalkreis von Asowo im Omsker Gebiet. Beide in Sibirien. Nimmt man die Zahl der Deutschstämmigen aus Zentralasien dazu (vor allem Kasachstan) schnellt unsere Ziffer sogar noch in die Höhe. 2006 hatten wir 200.000 ethnische Deutsche in Kasachstan. Doch von dem zentalasiatischen Staat muss man die Wiederherstellung einer deutschen Teilrepublik nicht erwarten, denn haben die Kasachen mit der Vertreibung unserer Leute nichts am Hut, obgleich das kasachische Volk die von der Sowjetregierung in ihrem Land angesiedelten Deutschen, Russen und Ukrainer auszuweisen suchte! 

- Edgar Seibel , 26. 07. 2014

Sehr geehrte Vorsitzende russlanddeutscher Organisationen weltweit,

Die Republikanische Gesellschaft der Krimdeutschen ''Wiedergeburt'' beteiligt sich, im Zusammenhang mit dem Eintritt des Erlasses des Präsidenten der Russischen Föderation Nr. 268, vom 21. April 2014, der sich wendet an die ''Maßnahmen zur Rehabilitierung des armenischen, bulgarischen, griechischen, krimtatarischen und deutschen Volkes sowie der staatlichen Unterstützung deren Wiederbelebung und Entwicklung'', der Eintragung in die rechtlichen Rahmenbedingungen der Russischen Föderation, aktiv in der Bildung des Bundesprogramms der Republik Krim, ausgerichtet auf die Realisierung des Erlasses des Präsidenten. 
Unsere Vorschläge zu diesen Fragen wurden an die staatlichen Strukturen der Russischen Föderation und der Republik Krim übergeben, ebenso an Herrn Genrich G. Martens (Vorsitzender der Orga. Föderale Nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen (FNKA), auf seine Anfrage.
Die vielen von mir durchgeführten Meetings fanden statt mit Vertretern des Sekretariats des russischen Präsidenten, dem Leiter des Außeministeriums Herr Shuravsky aus dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung Russlands, den vorstehenden Personen der Republik Krim, den Vertretern des Präsidenten der Republik Tatarstan. Während der Meetings entwickelte sich ein positiver Dialog, Verständnis bezüglich des Programms, das ausgerichtet ist auf die Bewältigung der Folgen der Deportation der Deutschen von der Krim. 
Ich bin voller Zuversicht, dass das Programm in den kommenden Monaten angenommen wird, ebenso eine Reihe von Gesetzen der Republik Krim, solche wie ''Zu einigen Garantien der Völkerrechte'', derjenigen Völkerschaften, die außergerichtlich, die Nationalität betreffend, in den Jahren 1941 - 44 aus der Autonomen Republik Krim zwangsumgesiedelt worden waren. Auch solche Gesetze wie ''Zur Ordnung der Führung der Organe der Kommunalverwaltung der Republik Krim'', zur Rechnungslegung bezüglich der Einliegerwohnung der Rückkehrer. 
Gezielt führen wir eine Arbeit zur Bildung einer Datenbank der Deutschen durch, für diejenigen Deutschen, die einst von der Krim deportiert wurden, mit dem Ziel sie in das Bundesprogramm einzuschließen. Damit soll ebenso die Wiederansiedlung auf der Krim organisiert werden. 
Zur gleichen Zeit schenke ich meine Aufmerksamkeit sowie eine mögliche Unterstützung zu Fragen um die deutschen Flüchtlinge aus dem Osten der Ukraine. (Und nicht nur den deutschen Flüchtlingen aus dem Osten).
An uns wenden sich Deutsche aus Slavyansk, Kramatorsk, Donetsk, mit der Bitte um Erlangung eines Flüchtlingsstatus und Hilfe mit der Umsiedlung auf die Krim. Ich versuche keine voreilige, harte Beurteilung zu den aktuellen Ereignissen öffentlich zu machen, doch bin ich davon überzeugt, dass wir sie unterstützen müssen, unabhängig von ihren politischen Ansichten und Bestrebungen.
Zur möglichen, auch nicht-politischen, sondern ''Ethnie u. Geschichte'' - bedingten Unterstützung bitten wir als europäische Russlanddeutsche auch unsere stark organisierten Frauen und Männer in den USA und Lateinamerika. Wir müssen für die Sicherstellung der deutschen Minderheit als ''Ethnie'' zusammenarbeiten, unabhängig unserer politischer Ansichten. 
Nach den Worten der fliehenden Deutschen existiert eine reale Bedrohnung ihrer Gesundheit und des Lebens, die Leute werden abgeschlachtet!
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass politische Fuktionäre sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verschiedener Fachgebiete dafür ihre persönlichen politischen Ambitionen abwerfen werden. Ich hoffe sie werden all das gründlich durchdenken, auch solllte man die massenhaften Falschaussagen der Medienwelt filtrieren. Wir müssen unsere Unterstützung für die einfache Zivilbevölkerung der Ostukraine leisten, diesen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Entscheidung über die Zukunft selbstständig zu fällen.
Wir benötigen einen humanitären Korridor, eine menschenliebende Ebene. Unsere Organisation ist jedenfalls bereit diesen Menschen Hilfe zu leisten.
Ich hoffe, dass Sie die Situation gründlich analysieren und in der Lage sein werden, sich an dieser Frage zu beteiligen.

Gleichzeitig schockiert uns die ein oder andere Aktion einiger Funktionäre der Vereine der Deutschen. Es schockieren uns diejenigen, die reichliche Ressourcen und Potenzial aufweisen. Diese Persönlichkeiten konzentrieren sich auf persönliche Flüge (Reisen), den Erwerb von Lebensmittelpaketen und anderen recht teuren Dingen, die aus dem Budget der Bundesrepublik Deutschland bezahlt werden. Diese Personen ignorieren die wirklichen Probleme der Russlanddeutschen vollkommen. 
Dank der hartnäckigen Verweigerung dieser Personen, sich den wirklichen Problemen der Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion zu widmen, ist es nicht das erste Jahr, an dem der ''Klub der deutschen Bier- und Wurstliebhaber'' finanziert wird, in dem die überwiegende Mehrheit der Personen nicht-deutscher Herkunft ist (keine ethnischen Deutschen). 
Belastend ist zusätzlich noch die Tatsache, dass verlogene ''Schein-Funktionäre'' aufgetaucht sind, Menschen wie beispielsweise Frau Valentina Fedorovna Sulina, die als Ersteller sozialer Projekte für Senioren, sich grob, ja ich wage zu sagen - kaltschnäuzig - verhalten, die Menschen, die das Recht auf Rente besitzen, erniedrigen. (Genannt sollen hier sein - E.G. Pavlova, Stadt Bakhchysarai und andere). Zur gleichen Zeit geben diese ''Schein-Funktionäre'' den Menschen, die Anspruch auf Sozialhilfe haben, in einem widerwärtig erniedrigenden Ton zu verstehen, dass ohne ihre Hilfe keine Unterstützung aus Deutschland möglich gewesen wäre.
Ich zähle mit eurem Verständnis,
hochachtungsvoll,

Yu. K. Gempel, Vorsitzender,
Adresse:
Republikgesellschaft der
Krimdeutschen
WIEDERGEBURT

Ukraine, Krim
95026 Stadt Simferopol
Puschkina,20/7
Tel: (0652) 510109
Tel/Fax: (0652) 510109

German woman, GULAG
German woman, GULAG

Wieso deutsche Krimrepublik, wieso Rehabilitierung durch Putin? 
Hier eine Kurzfassung:

Die Leidensgeschichte der Russlanddeutschen ist - was ein Skandal gleichkommt - vielen Deutschen unbekannt. Innerhalb weniger Wochen wurden über eine Million Russlanddeutsche - aus dem gesamten Reich - überwiegend nach Sibirien vertrieben. Geschätzte 300.000 Menschen verloren während der Deportation und wegen der katastrophalen Bedingungen an ihren neuen Wohnorten ihr Leben. 

Nach Schätzungen leben heute noch rund 800.000 Russlanddeutsche auf dem Boden ehemaliger Sowjetstaaten. 

Neben der Unkenntnis über dieses dramatische Schicksal der Russlanddeutschen setzt sich die Tragödie noch fort. Seit der Möglichkeit der Ausreise nach Deutschland haben im Zeitraum von 1990 bis 2011 zweieinhalb Millionen Menschen Deutschland erreicht, um in der alten Heimat ein neues Leben zu beginnen. Diese sog. Spätaussiedler freuten sich endlich wieder „nach Hause“ zu kommen, nur um dort festzustellen, dass sie als „Russen“ mit nur schlechten Deutschkenntnissen „Willkommen“ geheißen wurden. Bis heute ist die Behandlung der Spätaussiedler in Deutschland - sowohl mit Blick auf die Behörden als auch der Gesellschaft - ein trauriges Kapitel der deutschen Geschichte.

Deshalb: Für viel Aufregung hat das Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin gesorgt, der am Anfang der Woche die „Rehabilitierung der Krimtataren, Russlanddeutsche, Bulgaren, Armenier und Griechen verkündete, die „rechtswidrig“ von der Schwarzmeerhalbinsel vertrieben worden waren. Die Russlanddeutschen sind bis heute noch nicht für die erlittenen Grausamkeiten unter dem Regime von Stalin, der Millionen Menschen ermorden ließ, rehabilitiert.

Ein warmherziges und erfolgversprechendes Meeting. Frankfurt am Main, Mai 2014. - Edgar Seibel (Schriftsteller, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland), Alexander Steinle (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) Michael Miller (Leiter der Orga. Germans from Russia Heritage Collection) und Ann Braaten (Historikerin, Staatsuniversität v. Norddakota).

Zeitungsartikel hier runterladen

Edgar Seibel sprach an dem gemeinsamen Abend zur Tourgruppe aus Nordamerika. Die Gäste waren überwiegend Nachfahren deutscher Siedler aus dem Russischen Reich. 

 

,,Die Gruppe besichtigte historische Orte unserer Bundesrepublik und war für die Geschichte der deutschen Auswanderer, insbesondere der der Sowjetdeutschen, sowohl der alten als auch jungen Generation, stark zu begeistern'', so Seibel.

Historische Gespräche mit Michael Miller's US-amerikanischen Touristengruppe, Frankfurt am Main, Mai 2014.  

 

Die sog. ''Journey to the Homeland tour'', Photos 2014, Germans from Russia Heritage Collection.

 

Gallerie unter diesem Link